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Die Photoablative Refraktive Keratektomie (PRK)

prkDurch Abtragung der oberflächlichen Hornhautschichten mit dem Excimer-Laser (computergesteuerter Kaltlichtlaser, der im UV-Bereich arbeitet) kann die Hornhaut so abgeflacht werden, dass es zu einer Verringerung oder Aufhebung einer Kurzsichtigkeit kommt.

Das Zentrum der Hornhaut ist etwa 500 bis 600 µm (500 bis 600 Tausendstel Meter, das ist etwa ein halber Millimeter) dick. Ein Lichtschuss trägt etwa 0,25 µm ab.

Für die Korrektur wird höchstens so viel abgetragen, dass die Restdicke der Hornhaut 400 µm nicht unterschreitet und die Stabilität der Hornhaut erhalten bleibt. Die Operation sollte nur durch einen erfahrenen Hornhautchirurgen durchgeführt werden. Eine Blende reguliert die Stärke des Lichtstrahls. Während des Abtragens wird die Blende langsam geschlossen. Dadurch wird das Zentrum der Hornhaut stärker abgetragen als der Rand. Auf diese Weise wird in die Hornhautoberfläche eine neue Oberflächenwölbung ”gefräst” und so die Brechungskraft der Hornhaut verringert.

Über der Abtragungszone wächst die äußere Schicht wieder zu. Die Methode wird ambulant unter lokaler Betäubung, bevorzugt bei leichter und mittlerer Kurzsichtigkeit (minus zwei bis minus sechs Dioptrien) und bei der Korrektur der Stabsichtigkeit (bis etwa minus vier Dioptrien) angewandt. Für die Korrektur der Weitsichtigkeit ist die Methode weniger geeignet und wird daher auch selten durchgeführt. Dabei werden die Ränder der Hornhaut stärker als die Mitte abgetragen. Während des Eingriffs wird ein leichtes Druckgefühl verspürt. Nach der Operation treten meist Schmerzen auf, die jedoch durch Schmerzmittel beherrscht werden können.

95 Prozent der Eingriffe führen zu einer stabilen Korrektur der Brechungskraft des Auges. Die Erfolge sind bei geringer Kurzsichtigkeit sehr gut, weil die Abtragung sehr exakt erfolgt (plus/minus einer Dioptrie des angestrebten Wertes). Nachteilig sind eventuell entstehende Narben der Hornhaut, die zu Blendungsempfindlichkeit und geringerem Kontrast führt. Bei solchen Hornhauttrübungen kann es sinnvoll sein, über längere Zeit mit Kortisontropfen zu behandeln. Die Kortisonbehandlung kann aber eine Steigerung des Augeninnendrucks bewirken.

 

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