Lidoperationen

Ptosis:
(Herabhängendes Oberlid durch Funktionsstörung des M. Levator Palpebrae oder M. Tarsalis),
Hat verschiedenste Ursachen: angeboren oder erworben.
Bei Neugeborenen Kindern besteht eine möglichst baldige OP Indikation, wenn die Pupille verdeckt ist, sodass die frühkindliche Sehentwicklung gestört ist.
Bei erworbener Ptosis sollte man mit einer OP Entscheidung mindestens 6 Monate zuwarten. Eine genaueste Ursachenabklärung ist unumgänglich.
Der Eingriff wird vorzugsweise in Vollnarkose durchgeführt und dauert ca. 30 – 60 Minuten.
In unserem OP Zentrum werden diese diffizilen Operationen von unseren Spezialisten Prof. Boergen und Dr. Sonja Ortmans in der Regel ambulant vorgenommen.
Xanthelasma:
Stellen zunehmende gelbliche Fettablagerungen im Ober und Unterlidbereich dar. Sie sind immer gutartig, neigen aber auch nach operativer Entfernung zum Rezidiv. Um einen zu großen Hautdefekt mit entsprechender kosmetischer Beeinträchtigung bei einer gewünschten Operation zu vermeiden, sollte man vor einer zu großen Ausdehnung bereits das X. operieren.
Die Op kann sowohl chirurgisch als auch mit dem CO2 Laser in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt werden.
Lidtumoren:
Da das Lid ein Teil der Haut ist, treten nahezu die gleichen Tumoren auf. Hier die wichtigsten: Chalazion, Atherome, Dermoidcysten, Hämagiome, Melanome, Basaliome, Spinaliome und Karzinome.
Bei all diesen Veränderung ist eine rechtzeitige und histologisch abgesicherte, chirurgisch durchgeführte Entfernung notwendig. Eine CO2 Laser Entfernung verbietet sich aufgrund der dann nicht möglichen feingeweblichen Untersuchung.
Blepharochalasis:
Bedeutet eine sichtbare, zunehmende, meist kosmetisch störende Erschlaffung der Lider, oft mit vorgewölbten Fetthernien (sog. Tränensäcken) kombiniert.
(siehe auch unter kosmetischen Eingriffen)
Ek-Entropium:
Beim Entropium handelt es sich um ein Einwärtsdrehen des Unterlides mit dadurch bedingtem sehr störendem Scheuern der Wimpern auf dem Auge.
Das Ektropium ist durch verschiedenste Ursachen bedingt auftretende Erschlaffung des Unterlides, und der dadurch verursachten Störung des Tränenabflusses und ständiger Entzüdungen.
Bei beiden Erkrankungen ist eine konservative Therapie nur in Anfangsstadien möglich, später ist nur ein chirurgischer Eingriff mit Verbesserung der Lidstellung sinnvoll.
Auch diese Operationen werden bei uns in Lokalanästhesie ambulant durchgeführt
Die Operation ist in allermeisten Fällen rein kosmetisch bedingt. Vorzugsweise führen wir




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