Optische Cohärenz-Tomographie (OCT 3)
Die Optische Cohärenz-Tomographie (OCT 3) ist ein präzises Messverfahren, mit dem die Strukturen der Netzhaut und Aderhaut hoch auflösend dargestellt werden können.
Die Netzhaut ist im hinteren Teil des Auges gelegen und wird auch als Sehschicht bezeichnet, denn sie besteht vorwiegend aus den Sehzellen (Stäbchen, Zäpfchen). Die Aderhaut versorgt die Netzhaut mit wichtigen Nährstoffen. Die Signale aus der Sehschicht werden über die Sehnervenfasern zum Sehnerv geleitet und von da weiter zum Gehirn.
Das Prinzip des OCT 3:
Das Prinzip ist dem Ultraschallverfahren sehr ähnlich, nur dass anstatt des Ultraschalls, Licht zur Vermessung verwendet wird. Der Vorteil des OCT 3 im Gegensatz zum Ultraschall besteht in einer ca. 20-fach höheren Messgenauigkeit, so dass kleinste Strukturen am Augenhintergrund dargestellt werden können. Die Messung ist berührungslos, schmerzfrei und dauert nur wenige Sekunden. Vor der Messung muss lediglich wie bei jeder Augenhintergrunduntersuchung, die Pupille weit getropft werden.
Die Messung mit dem OCT 3 ist besonders Patienten zu empfehlen mit:
- Makulaveränderungen (Entzündung, Durchblutungsstörung, Gefässverschluss (Embolie), angeborener und erworbener Makulaerkrankung))
- Zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von Patienten mit Grünem Star
- Netzhauterkrankungen (Entzündung, Durchblutungsstörung, Gefässverschluss (Embolie)).




Lage & Standort
Öffnungszeiten